Tavannes

der Fixpunkt

Auch als Gerne-Reisender ist ein Fixpunkt wichtig – zumindest ist es das für mich. Seit 2014 ist dieser Fixpunkt Tavannes, eine Ortschaft angenehmer Grösse (2018 → 3'600 Einwohner) im Berner Jura – nicht mehr Dorf, noch nicht Stadt. Tavannes ist gut erschlossen und bietet alles an Grundversorgung wie auch für den täglichen Bedarf.

Wenn es etwas mehr sein soll, so ist man mit dem ÖV wie auch mit dem Auto in zwanzig Minuten in Biel. Andererseits gelangt man über die Autobahn A16 in einer knappen Stunde via Boncourt/Delle nach Frankreich.
Und (noch) gibt es kein einziges Lichtsignal im Ort, dafür aber genügend Parkplätze.

Tavannes gehört schon zum französischsprachigen Bereich des Kantons Bern, aber ein Teil der Bevölkerung ist deutsch- oder zweisprachig. Also ist man als Suisse-toto nicht ganz verloren. Der Ortsteil Le Petit Bâle (Kleinbasel) weist darauf hin, dass das Bistum Basel hier einmal eine gewichtige Rolle spielte. Während der napoleonischen Ära gehörte die Region zu Frankreich, wurde aber durch den Entscheid des Wiener Kongresses 1815 dem Kanton Bern zugeteilt.
Dachsfelden ist der deutschsprachige Name des Orts, dieser wird aber kaum noch verwendet.

In der Südwestecke Tavannes’ – am Fuss des Pierre Pertuis – entspringt die Birs, die 75 km später in Basel in den Rhein mündet.
Der Col de Pierre Pertuis war schon zu Römerzeiten ein vielbenutzter Passübergang in der wichtigen Verbindung von Petinesca im Seeland zu den Städten am Rhein. Davon zeugt noch heute eine Tafel an dem natürlichen Felsentor oberhalb des Orts.

Mit 750 bis 820 m ü. M. liegt Tavannes oft über dem Nebel und die beiden südlich liegenden Höhenzüge schirmen das Vallée de Tavannes zusätzlich vom Nebel im Seeland ab. Alles in allem somit eine durchaus lebenswerte Ortschaft.

Impressionen im Ort

Wohnen, Gewerbe, Dienstleistung

                        
                  

Industrie

               

Impressionen in/aus der Umgebung