Eisenbahn

 

Nietenzähler?
Nein, aber Eisenbahn war, ist und bleibt faszinierend.

Die Eisenbahn zählt mit zu den herausragenden Motoren der Industrialisierung und des modernen Handels. Dass sie nicht immer nur Segen gebracht hat, ist unbestritten, dennoch können wir uns die heutige Zeit ohne dieses Transportmittel wohl kaum mehr vorstellen.

Selbstverständlich haben auch Flugzeug, Automobil und Schiff einen ähnlichen, gleichen oder gar höheren Stellenwert, nur haben andere Verkehrsträger auf mich nie dieselbe Faszination ausgeübt wie Eisenbahn und Flugzeug.


Die erste Dampflokomotive von Richard Trevithick von 1802
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Der Bezug zur Eisenbahn entstand durch die Tätigkeit meines Vaters bei der Rhätischen Bahn in Davos. Dampfbetrieb gab es da schon in meiner frühen Kindheit nicht mehr, jedoch war das Bahnbild noch stark durch die Lokomotiven des Typs Ge 6/6, dem «Rhätischen Krokodil» geprägt, welche in den 1950er Jahren einen grossen Teil der Traktion auf diesen Gebirgsstrecken leisteten.
Dass die Kraftübertragung dieser Maschinen, ähnlich den Dampflokomotiven, durch ein sichtbares Gestänge erfolgte und diese «Ungetüme» ihren Dienst auch unter widrigsten Winterbedingungen anstandslos erfüllten, war wohl das, was den Beginn meiner Bahnfaszination ausmachte.

Während meiner Lehrzeit in Schaffhausen erlebte ich dann noch im grenzüberschreitenden Verkehr von Singen her die deutschen Dampfloks im Regelverkehr.